Tutorial Teil1/2 zum Video „Ludwigshafen am Rhein im Zeitraffer“

Für diejenigen unter euch die an der Entstehung eines solchen Videos interessiert sind hab ich in dem heutigen Artikel versucht meinen workflow etwas darzustellen.

Auf das „was brauche ich alles“ möchte ich hier nur kurz eingehen. Wer hier mehr Informationen haben möchte, dem kann ich die Fotoschnack Folgen von Gunther und Paddy ans Herz legen.
Was ich allerdings kurz anschneiden will ist das Thema auslösen der Kamera. Nicht jeder hat eine D700 mit eingebautem Intervallauslöser. Dafür gibt es im Zubehör Kabelgebundene Fernauslöser mit Timer für so ziemlich alle Kameras. Für die Nikon D90 habe ich mir den Godox LCD Timer für Nikon* gekauft. Er ist vom Preis-Leistungs Verhältnis meiner Meinung nach der beste.

Equipment

Weiteres Equipment was ich benutzt habe:

  • Kamera Nikon D90
  • Objektiv: Sigma 18-200mm
  • Godox LCD Timer
  • 2x SanDisk 8GB Ultra Speicherkarten
  • Cullmann Magnesit 525 Stativ
  • Bilora Perfect-Pro Kugelkopf 2258
  • Software: Lightroom 3 & LRTimelapse

Wer sich generell für eine gute Fotoausrüstung für Hobbyfotografen interessiert, dem möchte ich auf meine foto-equipment Seite verweisen. Da bekommt ihr einen kleinen Überblick über meine Ausrüstung.

Der Workflow

Aufnahme

Bei der Aufnahme der Bilder hatte ich beim Sonnenaufgang folgende Einstellungen an der Kamera. Modus: A (Blendenpriorität), Autofocus: Manuell, Spiegelvorauslösung: Ein. Bei allen anderen Aufnahmen hab ich dann, da sich die Lichtverhältnisse nicht mehr großartig verändert haben im „M“ Modus fotografiert. Leider habe ich einen entscheidenen Fehler gemacht, der mich recht viel Zeit bei der Bearbeitung gekostet hat. Ich hab den Weißableich auf Automatik gelassen was sich im nachhinein als sehr unvorteilhaft herausstellte. Beim Sonnenaufgang noch vertretbar war der automatische Weißableich bei den anderen Aufnahmen teilweise katastrophal und ich musste in unzähligen Bilder den WA von Hand anpassen. Zudem kam noch das ich um Speicherplatz zu sparen in JPEG fotografiert habe. Was aber kein Problem darstellt, sofern man den WA richtig einstellt!

Import

Obwohl ich alle Bilder hintereinander auf 2 Speicherkarten hatte, habe ich mich dazu entschieden die Bilder nicht in einem Ordner abzuspeichern, sondern sie nach den einzelnen Takes aufzuteilen. Der große Vorteil den ich darin sehe ist das man jeden Take für sich bearbeitet und auch evtl. mal in einem anderen Video verwenden kann.
Ich wurde in meinem Grundgedanken dann beim zusammenschneiden des fertigen Videos bestätigt. Dies erwies sich als Vorteil, da man mit einem Schnittprogramm schöne Übergänge zwischen die einzelnen Takes machen kann.
Und so kann die Aufteilung der Bilder aussehen. Ist aber natürlich auch ein wenig Geschmackssache.

Die Bearbeitung

Eine sehr gute Anleitung wie man die Bilder nun in Lightroom und LRtimelapse bearbeitet findet ihr hier, deshalb erspare ich mir an dieser stelle die Arbeit.

Die weiteren schritte, erkläre ich im Teil 2 des Artikels.
Ihr dürft gespannt sein auf:

  • Den Export
  • Videoschnitt
  • Musikauswahl
  • Upload

Bis dahin wünsche ich euch noch eine schöne Zeit!

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